Lernen jenseits von Schule und Beruf

StefanieWiloth_OST
Non scholae, sed vitae discimus – oder übersetzt: «Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben.» Lange ist es her, als uns dieser Satz eingetrichtert wurde. Im Alter lernen wir nicht mehr für das Leben, sondern im Leben selbst, denn das Altern bietet viele Lernsituationen.

Die «Hauptfächer» oder Daseinsthemen für Senioren sind:
1. Selbstsorge oder die Sorge um sich und die Übernahme einer gewissen Selbstverantwortung.
2. Bezogenheit, die sich im Gefühl, gebraucht zu werden und angenommen zu sein, ausdrückt.
3. Die Sorge um und für die andern und die Übernahme einer gewissen Mitverantwortung.
4. Die Sorge um und für nachfolgende Generationen und die Übernahme einer gewissen Nachhaltigkeitsverantwortung.
Das sind denn auch jene Bereiche, in denen Senior*innen zum Lernen motiviert sind, sagt die Gerontologin
Stefanie Wiloth der OST. Daneben stellen sich die «Nebenfächer» wie Sprachen, Geschichte, usw., also all das, was die Anbieter von Bildung für Ältere im Programm haben.

Das ist die Quintessenz der Denkbar vom 10. März in St. Gallen. Der ausführliche Bericht dazu auf seniorweb.ch